oberpriller architekten - architektur . stadt . planung

Offener einphasiger Realisierungswettbewerb mit Ideenteil Sanierung, Neubau und Freiflächenplanung "Mathäser Areal", Markt Ruhstorf

Auslober: Markt Ruhstorf a. d. Rott

Jahr: 2019

Die Unterlagen stehen zum Download unter folgendem Link zur Verfügung:

 

https://www.dropbox.com/sh/3s0guj1gbyb3bvh/AAC4xySbMWcbJzDDz6iLJKNLa?dl=0

 

Die Marktgemeinde Ruhstorf an der Rott beabsichtigt im zentralen Ortsbereich – dem sogenannten „Mathäser Areal“ – das Gasthaus Mathäser, als Kultur- und Begegnungsstandort zu entwickeln. Dabei sollen auch die Freiflächen zu einem zentralen Dorfplatz gestaltet werden. Das bestehende Gasthaus mit zugehörigem Hotel, Nebengebäuden und Freiflächen wurde von der Gemeinde erworben. Im Rahmen eines Beteiligungsprozesses wurden die Anforderungen hinsichtlich zentralörtlicher Funktionen und neuem Dorfplatz definiert. Das Mathäser ist in seiner Funktion als Wirtshaus für Ruhstorf unverzichtbar. Das alte Gasthaus Mathäser bildet auch einen Teil der Ruhstorfer Identität ab.

Ziel des Wettbewerbes ist es, ein bauliches Konzept zu entwickeln, welches sowohl die erarbeiteten Kultur- Vereins- und Bürgernutzungen als auch eine Gaststätte sowie einen neu geschaffenen Marktplatz in zentraler Lage unterzubringen vermag. Zu diesem Zwecke werden die Nebengebäude sowie der Hotelbau abgebrochen, um der baulichen Präsenz des historischen Wirtshausgebäudes Rechnung zu tragen und dem Potenzial eines echten Marktplatzes im Zentrum Raum zu geben.

Das bestehende Gebäude soll im Erdgeschoss als Gasthaus saniert werden, wobei der Erhalt des ursprünglichen Gasthauscharmes eine wesentliche Rolle spielt. An den Bestand soll ein neuer Saal für rund 250 Personen angefügt werden, der Platz für unterschiedlichste Veranstaltungen – von Hochzeiten über Taufen, Geburtstagsfeste, Weihnachtsfeiern, Ausstellungen und Konzerten bis hin zu Marktgemeinderatssitzungen bietet.

Im Obergeschoss des Bestandsgebäudes sollen künftig Kultur- und Vereinsfunktionen Platz finden. Insgesamt soll das Areal sowohl in seiner architektonischen als auch funktionalen Qualität überzeugen. Die Verschränkung zwischen Bestand und Anbau sowie zwischen Gebäude und den umliegenden Freibereichen und dem künftigen Dorfplatz stellt ebenfalls ein wesentliches Ziel des Wettbewerbs dar. Wichtig bei der Umsetzung der Entwurfsaufgabe ist auch der Blick auf eine effiziente und nachhaltige Bauweise sowie Kostenbewusstsein.

Im freiraumplanerischen Teil soll das Bearbeitungsgebiet zu einem qualitativ hochwertigen und attraktiven Aufenthaltsbereich für alle Generationen entwickelt werden.

Der Wettbewerb wird ausgelobt als offener Realisierungswettbewerb mit Ideenteil. Teilnahme-berechtigt sind Architekten in Zusammenarbeit mit  Landschaftsarchitekten (Bewerbergemeinschaft), die am Tage der Bekanntmachung berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt/in“ oder „Landschafts-architekt/in“ zu führen. Die Durchführung des Wettbewerbsverfahrens erfolgt nach VgV 2016 sowie RPW 2013.

Das Verfahren wird als einphasiger offener Wettbewerb durchgeführt.

Der Zulassungsbereich umfasst die Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) sowie die Staaten der Vertragsparteien des WTO-Überein-kommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA).

Das Wettbewerbsverfahren ist anonym, die Wettbewerbssprache ist Deutsch.

Download: Auslobung

Download: Protokoll Kolloquium

Download: Sammelliste Ergebnis

Download: Zusammenstellung der Teilnehmer