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Nichtoffener Realisierungswettbewerb mit Ideenteil und vorgeschaltetem Auswahl-/ Losverfahren „Neubau Landratsamt Landshut“

Auslober: Landkreis Landshut

Jahr: 2019

Das Landratsamt Landshut hat am gegenwärtigen Standort in der Stadt Landshut keine Erweiterungsmöglichkeit mehr. Teile, wie beispielsweise das Jugendamt, sind bereits an andere Standorte ausgelagert. Zudem ist auch die Parkplatzsituation im Zusammenhang mit Kreiskrankenhaus und Ärztehaus beengt und hat in der Vergangenheit immer wieder zu Problemen mit Anwohnern und auch mit der Stadt Landshut geführt.

Der Landkreis Landshut beabsichtigt nun, einen Neubau zu errichten um der aktuellen Raumnot Rechnung zu tragen und Vorsorge für evtl. später notwendige Erweiterungen zu treffen.

Als Standort wurde ein Grundstück im Landkreis, im Bereich der Marktgemeinde Essenbach ausgewählt, in Nachbarschaft zur vorhandenen Veranstaltungshalle „Eskara“ und der neuen kommunalen Musikschule.

Im Neubau sollen alle Abteilungen untergebracht werden, auch die Tiefbauverwaltung, das Gesundheitsamt, das Jugendamt und die Ergoldinger Außenstelle der KFZ-Zulassungsstelle. Die übrigen Außenstellen der KFZ-Zulassungsstelle und des Jobcenters in Rottenburg und Vilsbiburg bleiben bestehen.

 

Die notwendigen Stellplätze sollen auf dem benachbarten Parkplatz untergebracht werden, der derzeit von den Besuchern der Eskara genutzt wird. Es sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie der Mehrbedarf auf dem Grundstück verträglich und wirtschaftlich untergebracht werden kann. Da die Stellplätze von der Marktgemeinde Essenbach errichtet werden sollen, kann der Landkreis für diesen Teil der Wettbewerbsaufgabe kein Auftragsversprechen geben. Die Planung der Stellplätze ist als Ideenteil in die Wettbewerbsaufgabe integriert.

Es sind insgesamt ca. 1.200 Stellplätze nachzuweisen. Dabei ist eine städtebaulich verträgliche Anordnung und Gestaltung anzustreben.

Darüber hinaus ist ein ausreichender Anteil an Behindertenstellplätzen auf dem Baugrundstück vorzusehen. Die Dienstfahrzeuge sollen auf dem Baugrundstück überdacht untergebracht werden. Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge ist ebenfalls zu berücksichtigen.

Für die Lösung der Bauaufgabe einschließlich einer Erweiterungsoption werden für den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes innovative Konzepte vom Auslober begrüßt, insbesondere in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit, Funktionalität, auf ökologische Aspekte und die Energieeffizienz.

Die Wirtschaftlichkeit des Gebäudes bezogen auf den gesamten Lebenszyklus (Errichtungskosten, Energie-kosten, Erhaltungs-, Wartungs- und Instandhaltungs-kosten) ist dabei ein zentrales Anliegen des Auslobers.

Der Wettbewerb wird ausgelobt als Realisierungswettbewerb mit Ideenteil für Architekten/innen in Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten/innen und Stadtplaner/innen nach den RPW 2013.

Es wird mindestens eine Bewerbergemeinschaft aus Architekt/in und Landschaftsarchitekt/in gefordert.

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